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24.08.2026 Hobbymesse Leipzig

Auhagen: Seit 30 Jahren große Begeisterung im kleinen Maßstab

Manche kommen für die Neuheiten, andere stehen für das Sammlermodell Schlange – und wieder andere bringen gleich ihre eigenen kleinen Welten mit. Seit der ersten Hobbymesse gehört Auhagen zu Leipzig. 30 Jahre später ist daraus längst ein echtes Heimspiel geworden: Man kennt sich, fachsimpelt, zeigt stolz, was zu Hause entstanden ist – während nebenan gerade jemand sein allererstes Modell baut. So treffen bei Auhagen seit drei Jahrzehnten Erfahrung, Neugier und vor allem die gemeinsame Freude am Modellbau aufeinander.

Ein Bahnhof bekommt ein neues Stellwerk, nebenan entsteht eine kleine Fabrik, ein paar Straßen weiter wird noch an der Landschaft gearbeitet. Bei Auhagen entstehen seit Generationen Welten im Kleinen – fertig sind sie aber erst, wenn Modellbauerinnen und Modellbauer selbst Hand anlegen. Genau deshalb passt die Hobbymesse Leipzig so gut zum Familienunternehmen aus dem Erzgebirge: Hier wird nicht nur angeschaut, sondern gebaut, ausprobiert, gefachsimpelt und gezeigt, was zu Hause auf der eigenen Anlage entstanden ist.

Seit der ersten Ausgabe ist Auhagen dabei. Geschäftsführer Markus Hillig nennt Leipzig heute ganz selbstverständlich die „Haus- und Hofmesse“ des Unternehmens. Hillig selbst hat einen großen Teil dieser gemeinsamen Geschichte miterlebt. Vor 26 Jahren begann er als Lehrling für Mediengestaltung bei Auhagen. 2019 übernahm er das Familienunternehmen gemeinsam mit seinem langjährigen Kollegen Robert Werner. Seitdem führen beide Auhagen als geschäftsführende Gesellschafter.

Viele Hobbymessen liegen dazwischen – eine ist ihm besonders im Gedächtnis geblieben: die erste Ausgabe nach der Corona-Pause. „Alle waren einfach glücklich und dankbar, dass die Messe wieder stattfinden konnte.“ Für Hillig zeigte sich damals besonders deutlich, was keine Produktseite und kein Katalog ersetzen kann: Menschen bringen ihre eigenen Projekte mit, erzählen, was sie gebaut haben, geben Feedback und diskutieren auch einmal darüber, was besser werden könnte. „Wo sind Geschäftsführer schon mal zum Anfassen?“, sagt Hillig.

Modellbaubegeisterung beginnt oft im Kleinen – manchmal sogar im Maßstab 1:87. Genau für diesen ersten Funken gibt es Gen M. Gemeinsam mit Viessmann, NOCH, Busch und Faller sowie Verbänden schafft Auhagen hier einen Ort, an dem Markennamen und die Frage nach der richtigen Spurweite erst einmal zweitrangig sind. Viel wichtiger ist: machen. Kleben, gestalten, ausprobieren und erleben, wie unter den eigenen Händen eine kleine Welt entsteht. Eine Anmeldung braucht es nicht. Junge Einsteiger tüfteln Seite an Seite mit erfahrenen Modellbauern, bekommen Tipps und finden heraus, welche Facette des Hobbys ihre Leidenschaft weckt. Genau dieses Miteinander macht für Markus Hillig auch den besonderen Charakter der Hobbymesse aus: Hier darf nicht nur geschaut, sondern angefasst und ausprobiert werden.

Dass dabei auch erfahrene Modellbauer noch Neues entdecken können, zeigt Auhagen 2026 mit einer besonderen Premiere. Erstmals bringt das Unternehmen eine motorisierte Drehscheibe als Fertigmodell auf den Markt. Die H0-Neuheit ist für Waggons und kleinere Lokomotiven gedacht und erscheint sowohl für das 2- als auch für das 3-Leiter-System: Motor und Anschlusseinheit sind bereits integriert.

Natürlich gehört zu einem Heimspiel auch etwas für die treuesten Fans: Zum 30. Geburtstag der Hobbymesse Leipzig bringt Auhagen wieder ein exklusives Sammlermodell mit. Wie groß die Begeisterung dafür ist, zeigte sich im vergangenen Jahr, als sich die Schlange vom Stand bis weit in die benachbarten Gänge zog. Was das Jubiläumsmodell diesmal zeigt, wird allerdings noch nicht verraten. Vielleicht ist das auch gar nicht so wichtig. Denn bevor man etwas sammeln kann, muss irgendwann jemand die Begeisterung dafür geweckt haben. Und manchmal reichen dafür ein paar Bauteile, etwas Kleber – und der erste eigene Versuch.

Bei Auhagen nimmt man sich Zeit, um euch die Faszination Modellbau näherzubringen. Foto: Leipziger Messe / Jörg Singer
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