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Warum PIKO seit drei Jahrzehnten fest zur Hobbymesse gehört
Seit 30 Jahren gehört PIKO zur Hobbymesse wie die Lok aufs Gleis. Heute treffen am Stand erfahrene Modellbahner auf Kinder, die gerade erst entdecken, wie faszinierend eine kleine Lok sein kann. Dazwischen liegen unzählige Modelle, technische Sprünge und so manches Geheimnis unter einem Tuch. Eines davon wartet auch 2026 wieder in Leipzig.
Es ist 2023, ein verhülltes Modell steht am PIKO-Stand. Mehr ist zunächst nicht zu sehen. Nur die Ankündigung: Am ersten Messetag um 14 Uhr wird das Geheimnis gelüftet. Je näher die Uhrzeit rückt, desto mehr Menschen versammeln sich am Stand. Modellbahner, Fachhändler, Medienvertreter. Sie alle warten, spekulieren, schauen auf das, was noch verborgen ist. Dann fällt die Hülle: Zum Vorschein kommt die neue Elektrolokomotive S499.02 für die Spurweite TT.
Für PIKO ist dieser Moment bis heute eine der Erinnerungen, die aus vielen Leipziger Messejahren heraussticht. Nicht allein wegen der Lok. Sondern wegen der Menschen davor. „Man stellt nicht einfach nur ein neues Produkt vor, sondern erlebt die Begeisterung der Menschen unmittelbar“, beschreibt das Team von PIKO diesen Augenblick. Und genau diese Augenblicke gibt es inzwischen seit drei Jahrzehnten.
1996 hieß die Hobbymesse noch „Modell & Hobby“. PIKO war schon dabei. Auf den Modellbahngleisen ist in drei Jahrzehnten einiges passiert. Züge lassen sich heute digital steuern, Licht- und Soundfunktionen werden immer realistischer, Konstruktionen und Druckverfahren immer feiner. Modellbahner tauschen sich in Foren und sozialen Netzwerken aus, sehen Videos neuer Modelle lange vor dem ersten Messebesuch und diskutieren über Details, die früher vielleicht erst im Fachgeschäft aufgefallen wären. Und trotzdem passiert in Leipzig Jahr für Jahr etwas erstaunlich Analoges: Menschen stehen begeistert vor einer Modellbahn.
Da ist der erfahrene Modellbahner, der ein Fahrzeug ganz genau betrachtet und wissen möchte, ob jedes Detail seinem historischen Vorbild entspricht. Daneben vielleicht ein Kind, für das erst einmal etwas ganz anderes zählt: Der Zug fährt. Er leuchtet. Er macht Geräusche. Und plötzlich möchte man wissen, was passiert, wenn man selbst den Regler übernimmt. Genau diese Mischung schätzt PIKO an Leipzig. Manche Besucherinnen und Besucher kommen seit Jahren oder sogar Jahrzehnten an den Stand. Andere bringen inzwischen ihre Kinder oder Enkel mit.
Mitmachangebote, Spielanlagen und das Bemalen von Waggons machen den Einstieg leicht. So treffen Menschen mit enormem Fachwissen auf diejenigen, die gerade erst entdecken, dass ein Zug im Miniaturformat ziemlich große Begeisterung auslösen kann. Und der Austausch geht in beide Richtungen. Denn auf einer Messe können Besucher nicht nur Modelle aus nächster Nähe sehen, hören und in Bewegung erleben. PIKO hört auch ihnen zu. Modellbahner äußern konkrete Wünsche zu Vorbildern, Varianten oder technischen Funktionen und manche Idee aus einem Gespräch am Messestand findet später tatsächlich ihren Weg in die Überlegungen zur Produktentwicklung.
Vielleicht erklärt genau das, warum die Verbindung zwischen PIKO und Leipzig nun schon 30 Jahre hält. Die Technik verändert sich, die Modelle werden ausgefeilter und die Community ist heute weltweit vernetzt. Geblieben ist dieser Moment, wenn mehrere Generationen gemeinsam vor einer Anlage stehen und plötzlich über denselben Zug sprechen. Und dieses Jahr könnte es dank PIKO am Gleis 27 – dem Treffpunkt der Modellbahn-Community in Messehalle 3 – wieder verdächtig voll werden. Denn sie bringen ein Geheimnis mit nach Leipzig. Gemeinsam mit einem Partner will PIKO eine besondere Neuheit erstmals auf der Hobbymesse vorstellen. Was sich dahinter verbirgt? Das werdet ihr selbst herausfinden. Nur Zeitpunkt und Ort dürfen wir schon verraten: Freitag, 2. Oktober, 11 Uhr, Gleis 27.