06.10.2026 Hobbymesse Leipzig

„PLUxINUS“ gewinnt Spielerpreis der Hobbymesse Leipzig 2026

Partyspiel, Lernspiel, Würfelspiel – und jetzt auch Gewinnerspiel! Der Verlag PLUxINUS hat sich mit dem gleichnamigen Würfelspiel den Publikumspreis der Hobbymesse Leipzig gesichert. Bei der Abstimmung für den Spielerpreis setze sich „PLUxINUS“ vor „Echos der Zeit“ von Feuerland und „Noch X-Mal“ von Schmidt Spiele durch. Im Rahmen der Hobbymesse Leipzig wurden zudem zwei weitere Fach-Preise verliehen.

Das ganze Wochenende stimmten die Besucherinnen und Besucher der Hobbymesse Leipzig vor Ort für ihr persönliches Lieblingsspiel ab. Nach drei Tagen voller Proberunden und Neuentdeckungen stand der Gewinner fest: „PLUxINUS“ konnte sich im Voting klar durchsetzen und sichert sich den Spielerpreis der Hobbymesse Leipzig 2026.

Zwar konnte das zweitplatzierte „Echos der Zeit“ von Feuerland eine Erststimme mehr sichern – „PLUxINUS“ holte aber auch eine Menge Zweit- und Drittstimmen. Das zeigt, wie breit die Unterstützung und Begeisterung gewesen ist. Heike Fischer, Projektdirektorin der Hobbymesse Leipzig gratuliert: „Unser Spielerpreis gibt den Besuchern eine Stimme und die Möglichkeit, ihre liebsten Spiele auszuzeichnen. Bei 30 teilnehmenden Spielen war die Auswahl groß – trotzdem konnte ‚PLUxINUS‘ den Großteil der über 400 Teilnehmenden überzeugen und sich so den Spielerpreis sichern – herzlichen Glückwunsch!“

Das Spiel von Entwickler Alexander Reul kann kooperativ, im Wettkampf oder allein gespielt werden und dreht sich ganz ums Kopfrechnen. Nach jedem Wurf prüfen die Spieler, ob eine zweistellige Zahl vorliegt und ob diese mit den anderen gewürfelten Zahlen durch Addition, Multiplikation oder Subtraktion erreicht werden kann. Für jeden erfolgreichen Rechenweg gibt es Punkte und wer am Ende die meisten hat, gewinnt.

Das beste Lernspiel erhält den Edupreis

Auf der Hobbymesse Leipzig wurden gleich mehrere Spiele mit Lerninhalt vorgestellt, nicht zuletzt in einem eigens dafür eingerichteten Bildungsforum in Messehalle 1. Dort wurde in diesem Jahr erstmals der Edupreis für edukative Spiele verliehen. Die Fachjury um den Leipziger Spieleentwickler Ron Hild sowie „Boardgame Teacher“ Stephan Hildebrandt zeichnete „Link-15“ aus.

Bei diesem Spiel verknüpfen die Spieler historische Ereignisse, Personen und Entwicklungen zu Netzwerken und erklären die Zusammenhänge. So wird sichtbar, wie unterschiedliche Aspekte der Geschichte miteinander verbunden sind.

„LINK-15 überzeugt auf mehreren Ebenen“, erklärt Stephan Hildebrandt, Lehrer und Mitglied der Edupreis-Jury. „Die Mechanik ist einfach und sehr schnell zu erlernen. Gleichzeitig erlaubt das Spiel den Schülerinnen und Schülern auf unterhaltsame, motivierende Art und Weise, ihr Verständnis von Geschichte abzubilden. Das Erklären von Zusammenhängen fördert narrative Kompetenzen und verknüpftes Denken.“

Inklusive Spiele im Fokus

Abgerundet wurde das Messewochenende durch eine weitere Auszeichnung – das Siegel „Spiele für alle- inklusiv“. Dabei hat eine Fachjury rund um den Kagu Verlag Spiele auf ihre Barrierefreiheit geprüft. Das Ziel ist es, die Spiele auszuzeichnen, die auch für Menschen mit Behinderung leicht zu erlernen und zu spielen sind. Hier setzte sich Schmidt Spiele mit einem Doppel-Sieg durch: Sowohl „Clear 4“ als auch „My Seven“ konnten die Jury überzeugen und sich jeweils das Siegel sichern.

Ansprechpartner

Carsten Lorenz
Pressesprecher
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